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Vorstellung der DKMS

Die DKMS: Wer wir sind und was wir wollen

Alle 45 Minuten reißt die Diagnose Blutkrebs in Deutschland jemanden aus seinem bisherigen Leben, darunter viele Kinder und Jugendliche. Zahlreichen dieser Patienten kann nur durch eine Stammzelltransplantation geholfen werden. Da höchstens 30 % der Patienten einen geeigneten Spender inner­halb der Familie finden, ist der Großteil auf einen Fremdspender, das heißt einen Spender außerhalb der Familie, angewiesen. Die DKMS Deutsche Knochenmarkspenderdatei, aus der die DKMS Nabelschnurblutbank hervorgegangen ist, verfolgt ein lebenswichtiges Ziel: Für möglichst viele Blutkrebspatienten einen passenden Stammzellspender zu finden. Hauptaufgabe ist deshalb der konsequente Ausbau der Spenderdatei, in der bereits über 3,7 Mio. Spender registriert sind.

 

Heute vermittelt die DKMS Deutsche Knochenmarkspenderdatei – die weltweit größte Datei – pro Tag mindestens 12 Spender, also rund 395 im Monat. Seit der Gründung im Jahr 1991 konnten DKMS-Spender in über 37.000 Fällen Patienten im In- und Ausland per Stammzell- oder Knochenmarktransplantation eine neue Chance auf Leben schenken.

 

Um die wertvollen Stammzellen zu gewinnen, gibt es mehrere Methoden: Zum einen die "klassische" Knochenmarkentnahme aus dem Beckenkamm und zum anderen die "periphere Stammzellentnahme". Mehr zur Stammzellspende

 

 

Die DKMS Nabelschnurblutbank erweitert nun die Möglichkeiten der Gewinnung von Stammzellen bei Erwachsenen um die Entnahme von Stammzellen aus dem Blut, das direkt nach der Entbindung noch in der Nabelschnur verbleibt. Denn: Die Transplantation von Stammzellen aus dem Nabelschnurblut stellt eine sinnvolle Ergänzung zur Behandlung von Menschen mit Erkrankungen des blutbildenden Systems dar, die auf einen geeigneten Spender warten. Mehr zu den Vorteilen von Nabelschnurblut