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Kleine Helden auf der Erfolgsspur

26.04.2010 12:05

Kleine Helden auf der Erfolgsspur: Einen überaus gelungenen Start kann die gemeinnützige DKMS Nabelschnurblutbank vermelden. Bis Ende 2011 sind bereits weit über 5.500 Nabelschnurblut-Spenden bei der DKMS Nabelschnurblutbank in Dresden eingegangen. Jede einzelne davon kann Leben retten.

Seit 2008 gehört die zunächst als Drittmittelprojekt am Universitätsklinikum Dresden geförderte öffentliche Nabelschnurblutbank als eigenständiges Mitglied zur Familie der DKMS Deutsche Knochenmarkspenderdatei GmbH.

Ein Erfolgsprojekt: „Bundesweit kooperieren schon mehr als 100 Geburtskliniken mit uns, alleine im Jahr 2009 sind über 50 neu dazugekommen. Wir werden das Kliniknetz kontinuierlich ausbauen, um möglichst viele werdende Eltern aufzuklären und ihnen die Möglichkeit zu geben, kostenlos das Nabelschnurblut ihres Babys für die Allgemeinheit einlagern zu lassen“, sagt Dr. Alexander Schmidt, Geschäftsführer der DKMS Nabelschnurblutbank in Dresden und wissenschaftlicher Direktor der DKMS Deutsche Knochenmarkspenderdatei in Tübingen.

Die Transplantation von Stammzellen aus dem Nabelschnurblut kann eine lebensrettende Maßnahme für Menschen mit Erkrankungen des blutbildenden Systems sein, die ansonsten keinen geeigneten Spender finden. Denn immer noch findet jeder fünfte Patient keinen passenden Stammzellspender.