DKMS Logo

  Beitrag drucken

Die kleine Yaren Özcan ist eine kleine Heldin

Foto: Alpay Can

„Für mich war sofort klar, dass ich das Nabelschnurblut nach der Geburt meiner Tochter entnehmen lasse. Ich wollte das schon immer machen, seitdem ich zum ersten Mal davon gehört hatte“, erzählt Melda Özcan. „Dadurch wird vielleicht irgendwo auf der Welt einem Patienten geholfen.“ Die junge Mutter ist Mitarbeiterin der DKMS Deutsche Knochenmarkspenderdatei in Tübingen und weiß durch ihren Beruf, wie dringend Patienten mit Erkrankungen des blutbildenden Systems auf einen „genetischen Zwilling“ warten.

 

Die Kreisklinik in Reutlingen, in der Melda Özcan ihre Tochter zur Welt brachte, ist eine ausgewiesene Entnahmeklinik der DKMS Nabelschnurblutbank. Die junge Frau hatte bei ihrer Entscheidung die volle Rückendeckung von ihrer Familie. „Vor allem meine Eltern und natürlich auch mein Mann standen voll hinter mir und fanden die Idee super. Ich hoffe, dass sich viele Mütter ebenfalls dazu entscheiden. Ich bin sehr froh, dass ich die Möglichkeit genutzt habe.“