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Wir stellen unseren Kooperationspartner vor.

Eine starke Gemeinschafts: DAK-Gesundheit und DKMS Nabelschnurblutbank
Oliver (li.) und Nina Muth (re.) haben bei der Geburt ihres Sohnes Valentin Nabelschnurblut gespendet.

DAK-Gesundheit

 

Am 28. November 2011 starteten die gemeinnützige DKMS Nabelschnurblutbank und Deutschlands großer Krankenversicherer DAK-Gesundheit in der Region Hamburg das Pilotprojekt „Gemeinsam Leben retten“. Schirmherrin ist Cornelia Prüfer-Storcks, Senatorin für Gesundheit und Verbraucherschutz in Hamburg. 

Ziel des Projektes ist es, werdende Eltern auf die Möglichkeit einer lebensrettenden Nabelschnurblutspende aufmerksam zu machen.


 

DAK-Kundenberaterinnen informieren
Die DAK-Gesundheit nutzt dafür ihren neuen Service „Mütterberatung“ für Schwangere und junge Eltern. Speziell ausgebildete KundenberaterInnen begleiten die jungen Familien ab der Schwangerschaft und stehen mit Rat und Tat zur Seite. In diesem spannenden Lebensabschnitt haben viele Frauen Fragen, die nur selten ein Ansprechpartner beantworten kann. Genau da setzt das Angebot an. Durch engen Kontakt zu Frauenärzten, Kliniken, Hebammen und weiteren Gesundheitspartnern hält die DAK-Gesundheit jetzt noch mehr Infos und Tipps bereit. So informieren die Experten über die Arbeit der DKMS Nabelschnurblutbank, die Vorteile sowie den Ablauf einer kostenfreien Nabelschnurblutspende für die Allgemeinheit. Weitere Informationen zu diesem Service der DAK-Gesundheit finden Sie auch unter: www.dak-family.de

 

Was diese Kooperation bedeutet, wird durch das Statement von Regina Schulz, Landeschefin der DAK-Gesundheit in Hamburg, deutlich:

„Unsere 116.000 versicherten Frauen im Raum Hamburg bringen jährlich rund 2.200 Babys zur Welt. Rund 3.000 Beratungen führen unsere Experten im Jahr in den 11 Servicezentren in der Hansestadt durch. Das macht deutlich, wie groß das Potenzial ist, um Schwangere über die Möglichkeit der Nabelschnurblutspende zu informieren. Ein Potenzial, das wir ausschöpfen möchten, um Leben zu retten.“

 

Aufklärungsarbeit ist enorm wichtig. Denn noch immer wandert in Deutschland in rund 97 Prozent aller Fälle die Nabelschnur nach der Geburt in den Müll. „Das wollen wir ändern. Aus diesem Grund begrüßen wir die Kooperation mit der DAK-Gesundheit außerordentlich“, sagt Dr. Alexander Schmidt, Geschäftsführer der DKMS Nabelschnurblutbank.

 

Die Kooperation soll 2012 erweitert werden
2012 wird das gemeinsame Projekt von DAK-Gesundheit und DKMS ausgeweitet. Nach einer entsprechenden Schulung zum Thema Nabelschnurblutspende werden dann MütterberaterInnen in insgesamt 169 DAK-Servicezentren schwangere Frauen in den Bundesländern Hamburg, Schleswig Holstein, Niedersachen, Mecklenburg Vorpommern und Bremen aufklären. Das bedeutet, dass insgesamt rund 784.000 versicherte Frauen in diesem Gebiet, die jährlich rund 8.500 Babys zu Welt bringen aktiv über die Möglichkeit der Nabelschnurblutspende informiert werden.  

Denn jedes Baby kann ein kleiner Held werden und eine neue Chance auf Leben geben!